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På denna sida publiceras somligt allvarligt, somligt roligt, somligt tänkvärt, somligt lättsamt, som jag vill spara i första hand för eget nöje,men jag delar gärna med mig. ------ This blog is set up as an archive of interesting things I discovered on the net on culture in general. It is in the first place for my personal use, but I'm glad to share with those who are interested.

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Wolf Biermann Kölner Konzert 1976; Wolf Biermann: Unterwegs ausgebürgert; Wolf Biermann | Ein deutsch-deutsches Leben (NZZ Standpunkte 2017); Wolf Biermann: Folgen seiner Ausbürgerung für Freunde und Fans in der DDR; Wolf Biermann - Michail Gorbatschow

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Seit 1965 gilt für Wolf Biermann in der DDR nicht nur ein Auftritts- und Publikationsverbot, sondern auch ein Reiseverbot - sowohl nach Ost als auch nach West. 1976 wird Wolf Biermann überraschend die Ausreise zu einer Tournee in Westdeutschland genehmigt. In Köln gibt er am 13. November 1976, nach zwölf Jahren Auftrittsverbot, vor achttausend Menschen sein erstes Konzert. Dass die Ausreise nur genehmigt worden war, um Biermann auszubürgern, war damals noch niemanden klar. Drei Tage nach dem Konzert kommt über alle Agenturen und Sender, dass „Biermann das Aufenthaltsrecht in der DDR aberkannt worden ist". Mit den Protesten im Westen hatten die verdorbenen Greise im Politbüro der SED gerechnet, nicht aber mit dem Protest im eigenen Land. Tausende Menschen in der DDR ergreifen Partei für Biermann, viele bezahlen dafür mit jahrelanger Haft. Zahlreiche Schriftsteller und Schauspieler verlassen die DDR. Für viele ist Biermanns Ausbürgerung die endgültige Ernüchterung, das Ende der Hoffnung auf einen Prager Frühling in Berlin, und damit der Anfang vom Ende der DDR. 0:00:00 Applaus 0:00:23 So oder so (Neue Fassung) 0:16:48 Sprechteil (Einleitung, West-Linke/Ost-Linke, Intro "In diesem Lande...") 0:24:08 Hölderlin-Lied (In diesem Lande leben wir wie Fremdlinge) 0:27:57 Hölderlin: Hälfte des Lebens 0:30:12 Sprechteil (Intro "Und als wir ans Ufer kamen") 0:31:27 Und als wir ans Ufer kamen 0:34:48 Sprechteil (Hierbleiben, Intro "Der Aufsteigende") 0:36:51 Fritz Cremer, Bronze: Der Aufsteigende 0:41:38 Warte nicht auf bessre Zeiten! 0:44:50 Sprechteil (Sozialismus DDR/BDR, Intro "Ballade für...") 0:49:39 Ballade für einen wirklich tief besorgten Freund 0:53:26 Ermutigung 0:55:55 Sprechteil (Intro "An die Nachgeborenen") 0:57:10 Brecht: An die Nachgeborenen 0:58:29 Sprechteil (Intro "Der Hugenottenfriedhof", Diskussion Gewerkschaftsausschlüsse) 1:03:41 Der Hugenottenfriedhof 1:09:11 Herr Brecht 1:11:05 Die hab ich satt! 1:16:08 Sprechteil (Gewerkschaften in der DDR, Klau von Wirtschaftsgütern) 1:22:02 Romanze von Rita, Moritat auf die sozialistische Menschengemeinschaft, Ballade auf die plebejische Venus 1:34:30 Lass mich Deinen Rauchfang fegen 1:35:15 Sprechteil (Film "Die Prämie", Intro "Das kann doch...") 1:37:13 Lied vom donnernden Leben (Das kann doch nicht alles gewesen sein) 1:39:57 Tischrede des Dichters im zweiten mageren Jahr 1:44:12 Sprechteil (Intro "Enfant Perdu") 1:46:43 Enfant Perdu 1:53:26 Sprechteil (Diskussion "Enfant Perdu", Republikflucht, Diskussion Russische Panzer) 2:04:27 Legende vom sozialistischen Gang 2:16:05 Sprechteil (Gesunde Seelenökonomie) 2:19:07 Ballade vom Mann, der sich eigenhändig beide Füße abhackte 2:23:39 Sprechteil (über "Ballade vom Mann...", Intro "Aah-ja!") 2:26:40 Aah-ja! 2:31:12 Portrait eines Monopolbürokraten 2:36:23 Noch! (Das Land ist still) 2:41:41 Sprechteil (Intro "Ballade von der alten Stadt Lassan") 2:43:39 Ballade von der alten Stadt Lassan 2:50:26 Sprechteil (Reiner Kunze's Ausschluss aus dem Schriftstellerverband, Diskussion Sozialismus in der DDR) 3:00:31 Kunze-Lied (Wer sich nicht in Gefahr begibt, der kommt drin um) 3:06:05 Sprechteil 3:07:02 Comandante Che Guevara 3:11:30 Sprechteil (Intro "Das Lob der verschiedenen politischen Sekten") 3:13:18 Das Lob der verschiedenen politischen Sekten 3:15:33 Applaus 3:16:46 Chile - Ballade vom Kameramann 3:21:21 Applaus 3:23:20 Sprechteil (Intro "Ballade vom Preußischen Ikarus") 3:29:17 Ballade vom Preußischen Ikarus 3:33:44 Applaus

Liedermacher Wolf Biermann erzählt, dass er kurz nach seinem Kölner Konzert im November 1976 von seiner Ausbürgerung aus der DDR erfuhr - per Autoradio.

Der Liedermacher und Poet Wolf Biermann ist ein eminenter Zeuge des 20. Jahrhunderts. Als bekennender Kommunist war er lange der Barde der DDR und der wirkungsmächtigste Poet der deutschen Teilung. In Berlin wie in Bonn hielt man den Atem an, als der aufsässige Regimekritiker 1976 auf einer West-Konzertreise von der DDR ausgebürgert wurde. In Biermanns Autobiographie lassen sich die Irrungen und Wirrungen des Realsozialismus im Innersten der DDR aus nächster Nähe mitverfolgen. Noch einmal wird offenbar, welche Faszination vom Kommunismus ausging und welche Abgründe sich mit ihm verbanden. Hier das Buch kaufen: http://amzn.to/2ky9aCi ** Mit Wolf Biermann unterhalten sich NZZ Chefredaktor Eric Gujer und die Politikphilosophin Katja Gentinetta über seine prägende Hamburger Kindheit, sein L

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Liedermacher Wolf Biermann ist der SED im Nachhinein dankbar dafür, dass sie ihn verboten hat -- allerdings kamen einige seiner Unterstützer in der DDR weniger glimpflich davon und wurden nach seiner Ausbürgerung inhaftiert.

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